„ERSTES UND LETZTES ZIEL UNSERER DIDAKTIK SOLL ES SEIN, die Unterrichtsweise aufzuspüren und zu erkunden, bei welcher die Lehrer weniger zu lehren brauchen, die Schüler dennoch mehr lernen; in den Schulen weniger Lärm, Überdruss und unnütze Mühe herrsche, dafür mehr Freiheit, Vergnügen und wahrhafter Fortschritt.“(Johann Amos Comenius in seiner „Großen Didaktik“ (1632)
Sep
24
2009

Logistik
Logistik wird definiert als die integrierte Planung, Organisation, Steuerung, Abwicklung und Kontrolle des gesamten Material- und Warenflusses mit den damit verbundenen Informationsflüssen, beginnend beim Lieferanten, durch die betrieblichen Wertschöpfungsstufen (z.B. Produktion und Distribution), bis zur Auslieferung der Produkte beim Kunden – und häufig auch die Entsorgung.
Eine alternative Definition des Begriffs Logistik ist die der Anwendung der sechs R: Die richtige Menge der richtigen Güter zur richtigen Zeit in der richtigen Qualität zu den richtigen Kosten am richtigen Ort. Häufig wird auch noch ein siebtes R in diese Aufzählung mit aufgenommen: mit der richtigen Information für alle Beteiligten. Insbesondere in der bedarfsorientierten (“just in time”) Fertigung, wie sie heute üblich ist in vielen Branchen, spielt die Informationsbearbeitung eine große Rolle.
Quelle: http://www.logistik.at/ (Online im Internet, Zugriff am 28.9.2011)
Logistik
umfasst alle Aufgaben zur integrierten Planung, Koordination, Durchführung und Kontrolle der Güterflüsse sowie der güterbezogenen Informationen von den Entstehungssenken bis hin zu den Verbrauchssenken. Häufig findet auch die Seven-Rights-Definition nach Plowman Anwendung; danach sichert Logistik die Verfügbarkeit des richtigen Gutes, in der richtigen Menge, im richtigen Zustand, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, für den richtigen Kunden, zu den richtigen Kosten.
In der betrieblichen Praxis werden unter der Logistik-Funktion immer noch unternehmensspezifisch unterschiedliche Aufgaben subsumiert. In Anlehnung an P. Klaus lassen sich drei Konzepte unterscheiden. Unter dem Begriff der „TUL-Logistik “ werden die operativen Aktivitäten des Transportierens (Veränderung von Objekten im Raum), Umschlagens/Kommissionierens (Veränderung der Ordnung von Objekten) und Lagerns (Veränderung von Objekten in der Zeit) zusammengefasst. In einem erweiterten Verständnis „Koordinationslogistik“ werden zusätzlich die planenden und steuernden Aktivitäten des Koordinierens und der ganzheitlichen Optimierung arbeitsteiliger Funktionen betont. Hierzu zählen Beschaffungs-, Produktions-, Distributions- und Redistributionsfunktionen zum Zweck der Befriedigung von Kundenbedürfnissen. Eine dritte, in den letzten Jahren in den Vordergrund getretene Bedeutung der Logistik, akzentuiert die dynamischen Aspekte des Mobilisierens und Fließens von Objekten in Netzwerken. Logistik als Flow Management zielt auf die unternehmensübergreifende Konfiguration von Netzwerken bzw. Fließsystemen und deren Management. Dabei werden auch Menschen, Informationen und andere nicht-materielle Entitäten (z.B. Dienstleistungen) in die Gestaltung miteinbezogen.
Die übergeordneten Ziele der Logistik liegen
(1) in der Kostensenkung der logistischen Aktivitäten,
(2) in der Verbesserung von Wert und Nutzen von physischen Produkten und Dienstleistungen sowie
(3) in der Verbesserung der Flexibilität logistischer Systeme bez. Veränderungen in den Umfeldbedingungen.
Die Bedeutung der Logistik für den Unternehmenserfolg ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Ursachen dafür sind die Globalisierung der Märkte und Wertschöpfungsketten, die wachsende Durchdringung der logistischen Prozessketten mit Informations- und Kommunikationstechnologien, die verstärkte Individualisierung der Produkte für Konsumgütermärkte sowie die Deregulierung der Transport- und Telekommunikationsmärkte. (www. wirtschaftslexikon.gabler.de)
Unter Logistik werden “alle Aktivitäten zur Planung, Steuerung, Kontolle der Lagerhaltung, des Handlings und des Transportes logistischer Objekte innerhalb des Betriebes sowie zwischen dem Betrieb und seiner Umwelt” verstanden.
Thomas Reichmann, Controlling mit Kennzahlen, 5. Auflage, München 1997
Logistik (Definitionen)Kurzdefinition:
Logistik beinhaltet die ganzheitliche Koordination und Durchführung aller Informations- und Güterflüsse von der Quelle bis zur Senke.
Gängige Definition:
Logistik sichert die Verfügbarkeit des richtigen Gutes, in der richtigen Menge, im richtigen Zustand, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, für den richtigen Kunden, zu den richtigen Kosten.
Wissenschaftliche Definition:
Logistik ist der Prozess der Planung, Realisierung und Kontrolle des effizienten, kosteneffektiven Fließens und Lagerns von Rohstoffen, Halbfertigfabrikaten und Fertigfabrikaten und der damit zusammenhängenden Informationen vom Liefer- zum Empfangspunkt entsprechend den Anforderungen des Kunden.
Bereiche der Logistik:
Die Logistik setzt sich zusammen aus den Teilbereichen Beschaffungs-, Produktions-, Distributions-, Entsorgungs- und Verkehrslogistik.
http://www.verkehrsrundschau.de/logistik-definitionen-694333-vkr_lexikon.html
Unter dem Begriff Logistik versteht man „eine moderne Führungskonzeption zur Entwicklung, Gestaltung, Lenkung und Realisation effektiver und effizienter Flüsse von Objekten (Güter-, Informationen-, Geld- und Finanzflüsse) in unternehmensweiten und unternehmensübergreifenden Wertschöpfungssystemen“ (Göpfert, Ingrid: Logistik Führungskonzeption, 2. Aufl. München: Vahlen, 2005)
Logistik gewährleistet die Versorgung der einzelnen Bereiche in Unternehmen selbst und Unternehmensübergreifend mit
- dem richtigen Material
- der richtigen Information
- in der richtigen Menge
- zur richtigen Zeit
- am richtigen Ort
Ziel ist es, die Zeit von der Zulieferung des Inputs und des Outputs möglichst kurz und kostengünstige zu halten. Logistik tritt als umfassendes Steuerungssystem auf, das alle Unternehmensbereiche optimal verbindet. (Vgl. Mitschriften HTL 2004)
Definition des Begriffs “Logistik” aus “Logistik – Wege zur Optimierung der Supply Chain”, von Christof Schulte, 5. Auflage
“Logistik wird in dieser Arbeit verstanden als marktorientierte, integrierte Planung, Gestaltung, Abwicklung und Kontrolle des gesamten Material- und dazugehörigen Informationsflusses zwischen einem Unternehmen und seinen Lieferanten, innerhalb eines Unternehmens sowie zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden.”
Präsentation ausgewählter Steuerungskonzepte:
Folgende Steuerungskonzepte sind bei Station 5 durch je eine/n Studierende(n) zu präsentieren:
1) MRP2
2) Engpass-Steuerung (OPT)
3) Fortschrittszahlen-System (FZ)
4) KANBAN
Je 10min Präsentation und Erstellen von Unterlagen (2-3 Seiten) für Teilnehmer und im BLOG.