Gruppe 1B:
Entweder passende wissenschaftliche Definition zum Begriff “Produktions-Logistik” aus einem Lehrbuch oder eine von Unternehmen/Institutionen definierte Beschreibung zum diesem Begriff recherchieren und mit Quellenangabe als Kommentar eingeben.
Unter Produktionslogistik versteht man eine betriebswirtschaftliche Disziplin, deren
Gegenstand die Entscheidungen sind, die in Zusammenhang mit der Vorbereitung,
Durchführung und Kontrolle der Produktion zu fällen sind. Mit eingeschlossen ist natürlich
auch die Gestaltung aller logistischen Prozesse.
Typische Entscheidungen sind:
• die Wahl des Produktionsstandortes,
• der Auf- und Ausbau geeigneter Fertigungssegmente und deren kapazitive
Abstimmung,
• der Abschluß von Verträgen mit Lieferanten zur fertigungssynchronen Anlieferung,
• die Einplanung von Lagerbeständen zum Ausgleich saisonaler
Nachfrageschwankungen,
• Aufstellung des kurzfristigen Produktionsprogrammes entsprechend den
Kundenwünschen und den bestehenden Kapazitäten,
• Ermittlung des Materialbedarfs,
• Feinterminierung der Aufträge in der Fertigung,
• Steuerung des innerbetrieblichen Transports.
Es handelt sich um Entscheidungen mit unterschiedlichen Planungshorizonten und
Realisierungszeiträumen.
Die einzelnen Entscheidungen haben eine höchst unterschiedliche Bedeutung für das
Unternehmen.
Schließlich werden Entscheidungsträger auf verschiedenen Entscheidungsebenen berührt.
Quelle: http://www.bw.fh-deggendorf.de/kurse/fewi/skripten/skript4.pdf
Die Produktionslogistik umfasst die Planung, Steuerung, Realisierung und Kontrolle auf dem gesamten Wertschöpfungsfluss eines Produktionsprozesses.
Quelle:
Arnold, Dieter: Handbuch Logistik, 3. Auflage, Springer, Karlsruhe 2008
Unter dem Begriff Produktionslogistik versteht man eine betriebswirtschaftliche Disziplin, deren Gegenstand die Planung, Steuerung und Kontrolle von innerbetrieblichen Transport-, Umschlag- und Lagerprozessen ist. Die Produktionslogistik beschäftigt sich mit Entscheidungen, die in Zusammenhang mit der Vorbereitung, Durchführung und Kontrolle der Produktion zu treffen sind. Zu solchen Entscheidungen gehören:
- Wahl des Produktionsstandortes
- Auf- und Ausbau von geeigneten Fertigungssegmenten und deren Abstimmung hinsichtlich der Kapazität
- Vertragsabschluss mit Lieferanten für eine fertigungssynchrone Anlieferung
- Einplanung von Lagerbeständen für den Ausgleich von saisonalen Nachfrageschwankungen
- Aufstellung von kurzfristigen Produktionsprogrammen in Abstimmungen mit dem Kundenbedarf und den vorhandenen Kapazitäten
- Ermittlung des Warenbedarfs
- Feinterminierung der Aufträge in der Fertigung
- Steuerung des innerbetrieblichen Transports
Quelle: http://www.gate4logistics.de/logistikwelt/teilgebiete-der-logistik/produktionslogistik.html
Die Produktionslogistik ist abgestützt auf die übergeordnete Unternehmenslogistik, die Gesamtheit der Aufgaben und deren abgeleiteten Maßnahmen zur Sicherstellung eines optimalen Informations-, Material- und Wertflusses im Transformationsprozess der Produktion. Diese Logistik übt eine flussbezogene Koordinationsfunktion im Rahmen der Produktionswirtschaft aus.
Quelle: Ehrmann, H., 2008. Kompakt-Training Praktische Betriebswirtschaft 4. Aufl., Kiehl, S.155
Entsprechend der Gliederung der Unternehmenslogistik nach den Phasen des Güterflusses ist die Produktionslogistik zwischen den Beschaffungs- und der Distributionslogistik angeordnet und verbindet diese miteinander. Die Produktionslogistik umfasst alle Aktivitäten, die in einem Zusammenhang mit der Versorgung des Produktionsprozesses mit Einsatzgütern (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Halbfertigerzeugnisse und Kaufteile) und der Abgabe der Halbfertig- und Fertigerzeugnisse an das Absatzlager stehen.
Hans-Christian Pfohl, Logistiksysteme, Betriebswirtschaftliche Grundlagen, 8. Auflage, Springer Berlin 2010
Die Produktionslogistik kennzeichnet die Phase zwischen Beschaffungslogistik und Distributionslogistik. Unter Produktionslogistik kann die Planung, Steuerung, und Durchführung des Transportes und der Lagerung von Rohmaterial, Hilfsstoffen, Betriebsstoffen, Kaufteilen, Ersatzteilen, Halbfertig- und Fertigprodukten und der damit zusammenhängenden unterstützenden Aktivitäten innerhalb des Produktionssystems eines Unternehmens verstanden werden.
Quelle: Gabler Verlag, Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Produktionslogistik, online im Internet: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/83542/produktionslogistik-v4.html (Zugriff am: 25.09.2011).
Die Produktionslogistik umfasst den innerbetrieblichen Materialfluss vom Eingangslager über die Fertigung bis hin zum Versandlager.(Gummersbach, u.a. 2004, S.212)
Quelle: Gummersbach, Dr. Alfons; Bülles, Peter; Nicolai, Dr. Harald; Schieferecke, Albert; Kleinmann, Andreas; Produktionsmanagement, 3.aktualisierte Auflage, Verlag Handwerk und Technik, Hamburg 2004
Aufgaben der Produktionslogistik sind Mengen- und Terminplanung. Die Mengenplanung ermittelt, in welchen Stückzahlen Teile, Baugruppe und Fertigpordukte hergestellt werden; im Rahmen der Terminplanung wird ermittelt, wann die Produkte produziert werden.
Quelle: Ekbert Hering (Hrsg.): Taschenbuch für Wirtschaftsingenieure, 2 Auflage, Hanser München 2009